Das 600€-Projekt – Runden 1 & 2

So meine Lieben, ich habe Runde 1 beendet!
Ich muss schon sagen, das war genial und ich liebe es! Dass es so schnell gehen würde, nämlich nicht einmal 4 Wochen, damit hatte ich aber nicht gerechnet, als ich mich dem Projekt verschrieben habe.

Ein Hauptgrund dafür, dass ich die 600€ so schnell manifestieren konnte, war, dass ich bei ebay Kleinanzeigen über eine Anzeige der Hochschule gestolpert bin. Anfang August fand ein 3-Tages-Event statt und die Hochschule suchte noch nach einer Tagesmutter oder päd. Fachkraft, die für die drei Tage die Betreuung der Kinder der Dozenten übernehmen könne. Ich habe mich beworben und wurde tatsächlich mit 350€ vergütet! 30 Euro habe ich im Vorfeld veranschlagt um Material bzw. einen Ausflug zu finanzieren und mir entsprechend wieder herausgenommen. Und so waren innerhalb von 3 Tagen schon die Hälfte der 600€ erreicht.

Ansonsten habe ich Bücher und ein Tablet, das ich eh noch nicht einmal ausgepackt habe, über Momox und ebay Kleinanzeigen verkauft. Mein Tankbudget hatte ich im Juli nicht ganz gebraucht und mir den Restbetrag überwiesen. Durch Gutscheine und Cashback habe ich fast 100€ manifestiert (unter anderem hatte ich euch schon erzählt, dass ich das Buch „The $1000 Project“ über einen Amazon-Gutschein gezahlt habe) und von der Arbeit habe ich noch etwas über 20€ Geld zurück bekommen, dass ich vorgestreckt hatte.

Nicht zuletzt habe ich dann noch das Kleingeldglas weggebracht und mir am Ende des Monats den Restbetrag, der auf meinem Konto war, bevor mein Gehalt eingezahlt wurde, überwiesen (3,10€).

Und, ja, auch diese Kleckerbeträge von z.B. 3,10€ zählen! Es geht nicht darum, den großen Fang zu landen, wie es bei der Kinderbetreuung mit der Hochschule der Fall war, sondern dass wir langsam aber stetig ein Vermögen aufbauen. Insgesamt hatte ich in dieser Runde 5 Einzelbeträge von unter 15€, aber gemeinsam haben sie deutlich zu meinem Erfolg beigetragen.

Denkt also immer daran: Seid dankbar für die kleinen Schritte, die ihr unternehmen könnt, um ein Vermögen aufzubauen, Schulden abzubauen oder einfach nur um euch eine tolle Jeans zu gönnen.

Runde 2, wie im Titel erwähnt, ist ebenfalls schon fertig. Und das nur mit einem Zug: Ich habe nämlich eine Kaution einer alten Wohnung zurück bekommen, womit ich garnicht mehr gerechnet habe. Zu lange hatte ich mit dem alten Vermieter ein hin und her und mittlerweile schon nicht mehr daran geglaubt, die Kaution zurück zu bekommen – und schwupps, da war sie plötzlich.

Insgesamt bedeutet das, dass ich innerhalb bin 4 Wochen 1200€ angespart habe! Das ist ein Ergebnis, mit dem ich selbst im Leben nicht gerechnet hätte. Und umso mehr freue ich mich über diesen Erfolg und auf das, was da noch kommen mag.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag.

Daniela

Das 600€-Projekt – die Liste

In meinem letzten Post habe ich euch mein 600€-Projekt vorgestellt. Ihr habt erfahren, dass ich in diesem Projekt immer wieder kleine (und auch größere) Beträge außerhalb meines normalen Gehalts manifestieren möchte. Und damit ihr eine Idee bekommt, wie das funktionieren könnte, habe ich euch hier einmal eine Liste mit verschiedenen Möglichkeiten zusammengestellt. Diese Liste ist weder abschließend, noch sind es alles Dinge, die ich persönlich machen würde – zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Also, dann schaut mal:

  • Babysitting
  • Haussittig
  • Tiersitting
  • Kinderbetreuung im Allgemeinen (immerhin bin ich Erzieherin)
  • Pfand sammeln
  • Sachen verkaufen
  • Sachen sammeln, finden, günstig kaufen und dann teurer verkaufen
  • Geld, das innerhalb des Budgets nicht gebraucht wurde, ansparen (ich habe z.B. ein Bonbonglas, da kommt übrig gebliebenes Bargeld rein – auch die Scheine)
  • Fahrdienste
  • Einkaufshilfe
  • Coupons und Rabatte (das gesparte wird überwiesen)
  • Onlineumfragen
  • Mini- und Gelegenheitsjobs
  • Aushilfsarbeiten, z.B. Krankheitsvertretung im Kindergarten (in meiner Elternzeit)
  • bezahlte Blut-, Thrombose- oder Plasmaspende
  • Nachhilfe
  • Fotos lizensiert verkaufen
  • Räume via AirB’n’B vermieten
  • Fremdenführungen (da ich in einem Urlaubsgebiet wohne, keine schlechte Idee, aber ich müsste mich selbst noch besser auskennen)
  • Carsharing
  • sich selbstständig machen
  • Überstunden oder Urlaub auszahlen lassen
  • Gehalt verhandeln
  • Korrekturlesen für Schüler und Studenten anbieten
  • bei Gartenarbeit helfen
  • kreativ werden, etwas herstellen und auf Etsy oder Märkten verkaufen
  • Autos waschen
  • Wasch- und Bügelservice anbieten
  • konsequentes Sparen von Kleingeld

Ihr seht, Ideen habe ich und das sind sogar noch ziemlich konservative Ideen. Man darf hier einfach mal rumspinnen und sich auch gerne darüber wundern, wofür sich einige Menschen begeistern und Geld für bezahlen (ich sage nur: getragene Unterwäsche und Zehennägel… alles schon gesehen…).

Habt ihr noch andere Ideen? Dann lasst mal hören, ich bin wirklich gespannt und vielleicht habt ihr ja eine Idee, die ich auch gerne ausprobieren möchte.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.

Daniela

Mein 600€-Projekt

Schon seit einiger Zeit folge ich Canna Campbell aka Sugarmamma auf Youtube und Instagram. Ich schaue ihre Videos, kommentiere ihre Fotos, lese ihren Blog… und da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir auch ihr Buch „The $1000-Project“ besorgen würde.

Zum Glück hatte ich mir kurz vorher via Online-Umfragen einen Amazon-Gutschein verdient, sodass ich das Buch quasi kostenlos bekommen habe. Also bestellte ich mir das eBook und lag schon ein paar Minuten später im Bett (es war abends) und habe gelesen. Und gelesen. Und gelesen.

Was ich so wahnsinnig toll an Canna und ihrem Buch finde, ist ihre inspirierende Art, ihre Ziele zu verfolgen. Sie setzt sich wahnsinnig hohe Ziele und spaltet sie dann in kleiner Stücke auf, die relativ leicht zu erreichen sind. So erklärt sie, dass ihr das Sparziel von $32.000 viel zu hoch erschien, sie sich aber gut auf $1000 konzentrieren konnte und das dann einfach immer und immer wieder machen müsse.
Das wollte ich auch ausprobieren, kam mir mein Gesamtziel doch auch erstmal zu groß vor, habe mein Etappenziel aber angepasst.

Wie also läuft das Projekt ab?

  • Statt mich auf einen großen Zielbetrag von mehreren tausend Euro zu konzentrieren, konzentriere ich mich immer nur auf die nächsten 600€.
  • Die 600€ sollen ZUSÄTZLICH gewonnen werden. Ich habe eine feste Sparrate auf meine Tagesgeldkonten, die etwas über 1000€ liegt. Diese soll aber eben nicht in die 600€ hineinzählen. Das Projekt dient dazu, mich auf zusätzlichen Gewinn zu fokussieren.
  • Um 600€ zu manifestieren, muss ich also aktiv werden: Geld von der Straße aufheben, Sachen verkaufen, Gelegenheitsjobs… ich werde kreativ und habe eine Liste mit Möglichkeiten erstellt, die ich im nächsten Post mit euch teilen werde.
  • Auch der kleinste Betrag wird dankbar auf das Tagesgeldkonto übertragen.
  • Sind 600€ erreicht, dann startet eine neue Runde. Jede abgeschlossene Runde werde ich mit euch auf dem Blog teilen.

Meine erste Runde startete am 13. Juli 2019. Und was soll ich sagen…. ich befinde mich gerade tatsächlich schon in Runde 3, was bedeutet, dass ich schon 1200€ außerhalb meines Gehalts manifestieren und sparen konnte. Wie ich das gemacht habe, erzähle ich euch in einem gesonderten Blogbeitrag nächste Woche.

Falls ihr auch ein solches Projekt starten möchtet, würde ich mich freuen, wenn ihr das in den Kommentaren teilt. Ihr könnt mir aber auch gerne eine Nachricht schicken und vielleicht veröffentliche ich eure Geschichte hier auf dem Blog.

Und falls ihr auch an Cannas Buch interessiert seid, lasse ich euch mal einen Link da (einfach aufs Bild klicken). Ich kann es euch wirklich empfehlen, es inspiriert, motiviert und bringt schon Ideen für den eigenen Plan.

Nun wünsche ich euch noch einen wunderbaren Tag.
Und vergesst nicht: Wir können alle unsere Ziele erreichen!

Daniela

Wie ich finanzielle Ziele setze (und welche ich aktuell verfolge)

„Wer alle seine Ziele erreicht hat, der hat sie sich als zu niedrig ausgewählt.“

– Herbert von Karajan

Mindestens einmal im Jahr setzen wir wohl alle neue Ziele, auch Vorsätze genannt.

„Ich möchte aufhören zu rauchen.“
„Ich möchte abnehmen.“
„Ich möchte mehr sparen.“

Und wir wissen alle, wie das meistens endet: Spätestens nach 8 Wochen ist das Feuer von Neujahr erloschen, die Motivation schwindet und zumindest die Fitnessstudios freuen sich, dass sie ganz viele passive Mitglieder haben.

Aber es ist ja auch klar, dass diese Ziele nicht funktionieren! Und ich möchte euch zeigen, warum und auch, wie ich meine Ziele so setze, dass ich an ihnen bleiben kann.

  1. Was?
    Zuerst einmal musst Du dir klar werden, was du überhaupt willst. Und dabei geht es tatsächlich nur um DICH! Ist ja schön, wenn Tante Gerda meint, es sei nun Zeit für Nachwuchs, aber wenn du gerade lieber deine Karriere fokussieren willst und mit dem Nachwuchs noch 2 Jahre warten möchtest dann ist das auch gut, denn es ist DEIN Leben. Du musst irgendwann ein Resumee ziehen, ob du dein Leben gelebt hast oder das anderer.
    Also: Mach dir klar, was DU im Leben erreichen möchtest. Gehe in den Wald und träume. Gönne dir ein warmes Bad und spinne ein bisschen rum. Setz dich hin, nimm dir Stift und Papier und brainstorme einfach mal drauflos.
    Vergiss nur nicht, hinterher all deine Ziele zu ordnen und zu priorisieren. Das bedeutet auch, dass das ein oder andere Ziel (erstmal) wieder rausfliegt, da andere Dinge wichtiger sind. Denn wir müssen uns auf das, was uns am wichtigsten ist, fokussieren, um schnellstmöglichst und vor allem auch mit Sicherheit an unser Ziel zu kommen.
  2. Warum?
    Wenn es ums priorisieren geht, musst Du dich auch fragen: Warum möchte ich das überhaupt?
    Dieses Warum ist so unglaublich wichtig und ich verstehe nicht, wieso sich so viele Menschen nicht die Zeit nehmen, sich ihr PERSÖNLICHES warum zu überlegen. Denn das Warum ist unser Motor, nein, unser Kraftstoff für den Motor. Insbesondere wenn die Strecke einmal schwierig wird, brauchen wir einen vollen Tank mit dem besten Kraftstoff, der uns am Laufen hält. Unser Warum leuchtet hell am Himmel, wenn es um uns herum einmal dunkel wird, erinnert uns daran, wofür es sich durchzuhalten lohnt.
    Deswegen vergiss bitte nicht, dir dein Warum klarzumachen. Nimm dir Zeit dafür, überlege und spüre nach, ob es wirklich DEIN Warum ist. Die Zeit ist es wert. DU bist es wert!
  3. Wann?
    Jedes noch so kleine Ziel sollte eine Deadline haben. Die kann gerne morgen sein, aber eben auch in 10 Jahren. Wichtig ist nur, dass sie sehr spezifisch ist. Wenn wir sagen „In drei Monaten möchte ich 5 Kilo abnehmen“, dann laufen wir Gefahr, es immer wieder aufzuschieben. Denn morgen habe ich ja immer noch drei Monate Zeit und nächste Woche, da ja auch. Wenn wir aber sagen: Am 10. September 2019 möchte ich fünf Kilo abgenommen haben und wieder in meine Lieblingshose passen“, dann rückt diese Deadline mit jedem Tag näher. Wir spüren den Druck und strengen uns an, wissen aber gleichzeitig, dass diese Anstrengungen ein Ende haben werden.
  4. Wie?
    Nicht zuletzt ist es äußerst hilfreich, sich die Strategien zu überlegen, die einen zu dem Ziel innerhalb der Zeit bringen sollen. Schreibe dir einzelne Schritte auf, die dich (am besten jeden Tag) deinem Ziel ein wenig näher bringen. Wenn du abnehmen willst, berechne deinen Kalorienbedarf, schreibe einen Speiseplan und melde dich verbindlich zu Sportkursen an oder mache dir einen wöchentlichen Trainingsplan mit 3-4 Einheiten je Woche. Aber auch die kleinen Dinge zählen, wie beim Abnehmen z.B. öfter mal zu Fuß als mit dem Auto einzukaufen, die Treppen zu nehmen oder zum Essen Wasser statt Cola zu trinken.
    Schreibe dir jede noch so kleine Möglichkeit auf, die dich deinem Ziel einen Schritt weiter bringt, egal wie absurd sie zunächst scheint. Dann hast du jede Menge Ideen gesammelt und kannst immer wieder darauf zurückgreifen, wenn du mal einen Durchhänger hast und dir die Motivation fehlt.
  5. Schreibt es auf (und sprich darüber)!
    Quasi zuletzt musst du dein Ziel noch aufschreiben. Studien haben gezeigt, dass unser Gehirn aktiver ist, wenn wir ins aktive Handeln kommen. Das bedeutet, dass wir uns beim Aufschreiben zum einen bewusster mit unseren Zielen nochmal auseinander setzten und, und das ist meiner Meinung nach viel wichtiger, prägen wir sie uns viel besser ein, als wenn wir sie ewig irgendwo in unserem Kopf herumtragen würden.
    Wenn Du schon dabei bist, kannst du übrigens auch gleich einigen (gut ausgesuchten) Leuten von deinen Zielen erzählen. Dann ist es öffentlich und wenn du deine Vetrauten gut ausgesucht hast, werden sie dir mit Tipps und Tricks zur Seite stehen und dich von Zeit zu Zeit auch mal nach dem Stand der Dinge fragen. Und Du willst dann natürlich nicht dastehen und sagen müssen, dass Du dich noch garnicht gerührt hast.
  6. Ein letzter Tip
    Als letzten Tip möchte ich dir noch auf den Weg geben, dass Du deine Ziele in Verbidnung mit deiner Deadline etwas höher ansetzt, als du im ersten Moment denkst. Denn wenn wir uns anstrengen müssen, um ein Ziel zu erreichen, erreichen wir letztlich auch mehr, als wenn wir die Messlatte zu niedrig spannen. Natürlich kann ich mir vornehmen, 100€ im Monat zu sparen, wenn das eh der Betrag ist, den ich jeden Monat übrig habe. Wenn ich stattdessen aber 150€ oder 200€ sparen möchte, dann muss ich mich vielleicht doch ein bisschen mehr strecken. Für mich persönlich wäre es (nach aktuellem Stand) auch kein Problem, innerhalb eines Jahres 10.000€ anzusparen. Wie ihr aber unten sehen werdet, habe ich mir das ganze in 6 Monaten vorgenommen, was dann schon eine ganz andere Hausnummer ist.
    Und es ist dabei egal, ob wir letztlich an dem großen Ziel gescheitert sind. Wenn ich an meiner Deadline „nur“ 8467,93€ gespart habe, dann ist das immer noch noch viel mehr, als die 5.000€, die mir leicht gefallen wären. Um zu wachsen, müssen wir uns strecken, um zu lernen, müssen wir uns anstrengen. Wenn ich mich immer nur an dem Einfachen halte, dann werde ich mich nicht verändern, nicht wachsen, nicht lernen. Und genau darum ist es wichtig, uns selbst herauszufordern, egal in welchen Bereichen.
    Ich denke, Du verstehst, was ich meine.

Und nun, nachdem ich euch viel erklärt habe, wie ihr eure Ziele setzen könnt, möchte ich euch meine aktuellen Ziele vorstellen.

Kurzzeitziele (13.7.19.-1.4.2020)

  • 6.000€ als Notgroschen ansparen
    6.000€ entspricht in etwa dem, was wir in einem halben Jahr an Fixkosten bzw. notwendigen Ausgaben wie Lebensmitteln ausgeben. Mit so einem finanziellen Polster fühle ich mich sicher, sollte etwas mit unseren Jobs passieren (z.B. läuft mein Arbeitsvertrag Anfang nächsten Jahres aus und da ich mich zu diesem Zeitpunkt in Elternzeit befinden werde weiß ich noch nicht ganz genau, wie es dann weitergeht) oder sollte ein Notfall passieren, z.B. dass wir spontan zu meinen Eltern reisen müssten wegen eines Todesfalls (ja, über sowas muss man sich auch mal Gedanken machen) können wir unbezahlten Urlaub nehmen.
  • 10.000€ für ein Haus ansparen
    Vor 2 Wochen hat das Ziel noch gelautet „10.000€ für ein Auto ansparen“. Wir haben uns aber dazu entschieden, das Auto zu finanzieren und stattdessen direkt mit dem Haus anzufangen. Zum einen lässt sich das Auto quasi „nebenher“ gut finanzieren, sodass wir parallel einfach unser Eigenkapital aufbauen können, statt nach dem Autokauf bei Null anzufangen. Außerdem wollten wir nicht so lange warten, bis wir uns das Auto kaufen, denn unser Baby kommt eben bald auf die Welt und nicht erst im April.
    Und das Haus sehen wir zum einen als (hoffentlich) einen Ort an, an dem sich unsere Familie entfalten kann (was in unserer aktuellen Wohnung leider nicht möglich ist) und zum anderen planen mein Freund und ich uns selbstständig zu machen, jeder mit seinem eigenen Herzensprojekt. Und zumindest für meine Selbstständigkeit wäre ein Eigenheim mit ausreichend Platz, einem Garten uns guten Nachbarn auf jeden Fall von Vorteil.

Mit diesen Zielen habe ich mir die Messlatte schon ziemlich hoch gesetzt. Aber wie ich schon oben erklärt habe, nur an diesen Zielen kann ich wachsen.
Anfangs hatte ich mir die beiden Ziele auch afgeteilt: der Notgroschen bis September, der Rest danach… dann habe ich gemerkt, dass ich den Notgroschen zwar noch nicht ganz zusammen haben werde bis September, aber ich werde schon so viel angespart haben, dass ich nicht mehr meine ganze Sparrate dahin stecken muss, sondern schon im September ganz parallel am Haus arbeiten kann.
Spannend wird es natürlich im nächsten Jahr, wenn ich ab Januar nurnoch Elterngeld bekomme und daher unsere monatlichen Geldmittel doch deutlich sinken werden.

Methoden

Wie möchte ich diese Sparrate erreichen?
Ich habe schon erwähnt, dass ich eine monatliche Sparrate habe. Mit der könnte ich vielleicht 60-70% des Ziels erreichen, jedoch muss ich aktiv werden, um 100% zu erreichen! Dazu habe ich mich dem 600€-Projekt verschrieben. Das Projekt läuft seit dem 13.7., also schon etwas mehr als 4 Wochen und im nächsten Blogpost werde ich ein wenig mehr darüber erzählen. Nur kurz: In dem Projekt geht es darum, Geld außerhalb des Gehaltes bzw. der Sparrate zu manifestieren, also mehr Geld ranzuschaffen, als (zumindest auf den ersten Bick) wir auf dem Konto haben. Im Englischen gibt es dieses tolle Wort: „Hustle“. Für mich beinhaltet dieses Wort schon vom Klang her ein proaktives Verhalten das mir die Energie gibt, meine finanzielle Welt in die eigenen Hände zu nehmen.

Langzeitziele

Zuletzt möchte ich euch noch einen Ausblick auf meine längerfristigen finanziellen Ziele geben. Diese sind zeitlich noch nicht spezifiziert, da ich noch nicht an ihnen arbeite. Aber sie jetzt schon aufzuschreiben hilft mir, mich schon sehr verbindlich für diese zu entscheiden und sie so immer im Hinterkopf zu haben.

  • Unser neues Auto abbezahlen
  • Ein Haus kaufen und dieses abbezahlen
  • Für die Ausbildung unseres Kindes sparen
  • Genügend Geld auf der Seite zu haben, dass wir regelmäßig kurze und längere Urlaube unternehmen können.
  • Ein finanzielles Polster für die Rente aufbauen (Investments)

Natürlich können sich diese Ziele noch verändern oder es können noch andere dazu kommen. Aber der Sinn von einer langfristigen Zielsetzung ist ja nicht, dass wir uns über Jahre ihrer verschreiben, sondern dass sie uns die Richtung vorgeben, in die wir GRUNDSÄTZLICH laufen, ob wir dann mal leicht links oder leicht rechts laufen, das spielt keine Rolle.

Das soll es nun für heute sein. Ich wünsche euch einen wundervollen Tag und schreibt mir doch mal in die Kommentare, was ihr für Ziele verfolgt. Bis zum nächsten Mal!

Daniela

Wer ich bin und was ich will

Als ich jung war dachte ich, dass Geld das Wichtigste im Leben ist und nun, da ich alt bin, weiss ich es. „- Oscar Wilde

Hallo!

Ich heiße Daniela, bin Jahrgang 1988 und ich möchte diesen Blog nutzen, um euch mehr finanzielles Selbstbewusstsein zu geben, zu zeigen, dass Geld eben nicht stinkt und dass wir es Wert sind, Geld zu haben.

Warum?

  • Weil immer noch zu wenig über Geld gesprochen wird.
  • Weil es immer noch zu viele Vorurteile gegenüber Geld gibt.
  • Weil wir uns viel zu wenig mit Geld beschäftigen.
  • Weil insbesondere wir Frauen das Geldthema gerne abgeben.

Natürlich hatte ich Inspirationen, die mich hierher gebracht haben. Dazu zählen:

Ich freue mich, euch auf diese Reise mitzunehmen. Ich werde hier berichten, was ich getan habe, um finanziell frei(er) zu werden, was das überhaupt bedeutet und was ich auf dem Weg dorthin gelernt habe.

Wenn auch DU deinem finanziellen Leben mehr Schwung geben möchtest, dann würde ich mich freuen, wenn du mitliest, mir Kommentare, Kritik und Inspiration dalässt und wir uns gemeinsam auf diese spannende Reise machen.

Ich freue mich, schon bald von euch zu hören.

Eure Daniela

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