Nettovermögen 03/2020

Hallo ihr Lieben,

ja, Corona hat uns voll im Griff. Aber nicht nur deswegen war es in letzter Zeit sehr ruhig auf dem Blog.

Ich habe auch im März wieder angefangen in Vollzeit zu arbeiten. Ja, die Rabenmutter vom Dienst. Das Kind hat sich aber wunderbar in der Kita eingewöhnt und unter uns: Ich hatte noch nie den Eindruck, dass sie so zufrieden war nachmittags.

Nun aber zum Nettovermögen für März:

ObjektVermögenswertSchuldenNettovermögen
Auto7712
Vorsorge6164,26
Notgroschen2001,64
Family Fund645,64
Aktien1963,31
TOTAL10774,8577123062,85

Ja, da hat sich einiges getan. Nicht unbedingt im Nettovermögen an sich, aber an der Verteilung. Um das besser darzustellen mache ich mal einen Zusammenschnitt von Januar (denn im Februar habe ich es garnicht berechnet) und März.

JanuarMärz
ObjektVermögenswertVermögenswert
Vorsorge6164,266164,26
Notgroschen2001,642001,64
Family Fund297,45645,64
Aktien888,471963,31
TOTAL12029,8210774,85

Bei meinem Vorsorgevertrag und dem Notgroschen hat sich nichts getan. Dafür aber beim Notgroschen und den Aktien umso mehr:

Zwischendurch war der Notgroschen nochmal deutlich angewachsen. Aber da mein Elterngeldbezug im März endete, ich mein Gehalt aber erst zum Ende des Monats gezahlt bekomme, habe ich mir quasi mein eigenes Gehalt gezahlt. Außerdem habe ich die Corona-Krise an der Börse genutzt und habe nachgekauft.

Natürlich müssen da noch die Schulden jeweils abgezigen werden. Ich habe bisher immer noch nur den Autokredit. Im Januar belief sich die offene Summe auf etwa 8042€, im März auf etwa 7742€ (geschätzte Werte).

Mein Nettovermögen für März 2020 beläuft sich damit auf 3062,85€. Es ist noch ein langer Weg bis zu den 23.000 – vor allem weil sich im Grunde nicht viel seit Dezember getan hat…

Meine Sparziele haben sich aber auch ein wenig geändert – nicht zuletzt wegen Corona und weil wir auch beschlossen haben, für unsere Tochter vorsorgen zu wollen.

Ich hoffe, meine Post helfen euch, eure eigene Motivation zu finden.

Liebe Grüße aus dem Homeoffice,

Daniela

Arbeitslos weil ich Mutter wurde?!

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich dieses Thema auf dem Blog anschneiden soll. Zum einen, weil ich mich natürlich in die Gefahr bringe, bei meinem alten Arbeitgeber in Ungnade fallen zu können und so mir die Möglichkeit verbaue, zurückzugehen (was aber eh nicht geplant ist). Zum anderen, weil hier auch mindestens eine Mutter aus meinem ehemaligen Kindergarten mitliest und ich niemanden negativ beeinflussen möchte oder Diskussionen provozieren möchte.

Dann aber habe ich mir gedacht: „Es kann doch nicht sein, dass mir – und vermutlich vielen anderen Frauen – so etwas passiert und keiner darüber redet.“
Und genau deswegen, weil wir Frauen über solche Vorfälle berichten sollten, um zu sehen, dass wir nicht alleine sind, um dieses System anzuklagen und um hoffentlich zu einer Änderung der Verhältnisse beizutragen. Und darum möchte ich jetzt darüber erzählen:

Ich muss ein wenig weiter ausholen: Im Oktober 2017 übernahm ich die stellvertretende Leitung unserer Einrichtung, weil meine Kollegin, die diese Position vorher ausgefüllt hatte, ein Kind erwartete. Ich trat die Stelle gerne an und es war von Anfang an klar, dass ich auch die Leitung übernehmen sollte, wenn unsere Leitung 2020 in Rente gehen würde.

Ich habe hart gearbeitet. Mich in Systeme eingearbeitet, die ich vorher nie benutzt habe, Abrechnungen gemacht, Kontakte zu Ämtern geknüpft und gepflegt, habe Fortbildungen besucht, auch mal länger oder am Wochenende gearbeitet und, was mir am schwierigsten gefallen ist, ich habe mir die Position unter meinen Kollegen erarbeitet, dass sie Weisungen von mir angenommen haben. Das soll nun keine Gejammer sein, ich habe es wirklich gerne gemacht (deswegen habe ich es auch noch bis zum Mutterschutz gemacht und überlegt, auch noch stundenweise im Mutterschutz zu arbeiten) und ich habe mich wirklich auf die Aufgaben als Leitung gefreut.

Nachdem meine Periode im Januar 2019 mit nur einem Tag quasi nicht existent war und die im Februar ausblieb sprach ich über meine Vermutung, schwanger zu sein, schon bei meiner Chefin an, bevor ich beim Frauenarzt war. Sie war überhaupt nicht begeistert, sagte auch zwei Dinge, die ein Vorgesetzter in dieser Situation nie sagen sollte, aber ich habe darüber hinweggesehen, denn natürlich hatte ich ihr grade einen ziemlich dicken Brocken vor die Füße geworfen.

Nachdem ich dann wusste, dass wir ein Kind erwarteten, suchte ich wieder das Gespräch. Ich wollte planen, wie es weitergehen könnte. Mein Plan sah so aus: ein halbes Jahr Elternzeit und dann würde ich im Mai wieder einsteigen. Dann hätte ich noch fast ein halbes Jahr, bevor sich meine Chefin in den Ruhestand verabschieden würde und ich nachrücken könnte. Ich weiß, dass diese Zeit ausreichen würde, um mich wieder einzuarbeiten, immerhin hatte ich bereits viel gelernt, was mir in Fleisch und Blut übergegangen war. Nur leider kam alles anders.

Meine Chefin war nicht davon überzeugt, dass ich in den Job zurück kommen würde. Überhaupt würde ja mein Vertrag im Januar auslaufen (die Elternzeit meiner anderen Kollegin lief aus, aber wir wussten, dass sie nochmal verlängern würde) und dann hätte ich keinen Anspruch darauf, wieder dort arbeiten zu dürfen. Sie kam nicht auf die Idee, dass man mich ja wieder einstellen könne und als ich das ansprach, winkte sie nur ab.

Und so sieht es also aus: Seit dem 2. Januar 2020 bin ich offiziell arbeitslos. Bzw. in Elternzeit.

Mit diesem Post möchte ich mich wirklich nicht beklagen. Ich möchte aber aufzeigen, dass es als Schwangere oder Mutter auch in den Berufen schwierig ist, die eigentlich als sehr familienfreundlich gelten. Und nachdem mir das passiert ist, habe ich das auch bei Kolleginnen gesehen, die bereits Kinder haben. Die wurden dann – oft nicht direkt, sondern hinter ihrem Rücken – dafür verurteilt, dass sie pünktlich gehen, um die Kinder vom Kindergarten oder der Schule abzuholen. Oder dass sie mal nicht kamen, weil die Kinder krank waren. Oder dass sie ihre Kinder auch mal mitgebracht haben, weil z.B. Schulferien, aber eben nicht Kindergartenferien waren. Ich hoffe sehr, dass sich das bald ändern wird. Ich habe leider keinen Plan, wie wir das direkt beeinflussen können. Wenn einer von euch eine Idee habt, dann schreibt es doch bitte in die Kommentare.

Wie geht es bei mir weiter?

Nachdem ich im Februar 2019 sehr viel geweint habe und unglaubliche Zukunftsängste hatte, habe ich mich sehr schnell aufgerafft. Fakt ist nämlich: Als Erzieherin muss ich mir überhaupt keine Sorgen machen, dass ich keinen Job bekommen würde. Zumindest hier im Kreis sind über 60 Stellen unbesetzt (Stand Juni 2019) und überhaupt gibt es nicht genug Plätze, um alle Kinder unterzubringen, die Wartelisten sind ewig lang.

Und wie es der Zufall will, hatte ich meine Arbeit nicht umsonst gemacht und mir nicht umsonst einen Ruf aufgebaut. Denn im September wurde ich kontaktiert, ob ich nicht eine andere Stelle als stellvertretende Leitung annehmen wollen würde (und das schmeichelt dem Ego ungemein, wenn man aufgrund seiner Leistungen empfohlen und rekrutiert wird).
Und natürlich habe ich zugesagt und so gehe ich ab den 01.03.2020 zurück in meinen Beruf, wenn auch in eine andere Einrichtung. Dafür bekomme ich zwar auch wieder jede Menge Kritik, aber das ist ein anderes Thema.

Wie sieht es eigentlich bei euch aus? Habt ihr Kinder und wenn ja, wie habt ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erlebt. Ich würde mich auch besonders über positive Berichte freuen, wo ihr unterstützt wurdet oder wo ihr wundervolle Modelle erlebt habt.

Wir lassen uns alle nicht von diesem System unterkriegen!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag.

Daniela

Warum ich langfristige Ziele setze

Ich gebe ja zu: Planung macht mir Spaß! Ja wirklich. Ich kann mich quasi stundenlang darin verlieren, Zahlen und Daten hin und her zu schieben, bis sie endlich passen. Ich muss zwar aufpassen, dass ich nicht zu kleinlich werde, aber meistens bekomme ich das gut hin.

Nun ist es ja verständlich, dass man sich kurzfristige Ziele setzt. Dabei handelt es sich um Ziele, die in weniger als einem Jahr erreicht werden können. Ich persönlich gehe immer von maximal 6 Monaten aus, wenn es um kurzfristige Ziele geht.
Das kann die ToDo-Liste sein, das kann die Planung der Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke sein oder einer Feier, die in einem halben Jahr stattfindet. Da macht Planung Spaß, sie ist relativ einfach, da überschaubar und das Ergebnis inkl. Belohnung lässt auch nicht allzu lange auf sich warten.

Mittelfristige Ziele sind für mich alle Planungen, die sich in einer Zeitspanne von 1- 3 Jahren abspielen.
Auch mittelfristige Ziele sind uns bekannt, ganz besonders als alljährliche Neujahrsvorsätze oder auch als Vorsätze oder „Bucket Lists“, die man sich zum Geburtstag macht. Im Kindergarten (und vermutlich auch daheim) ist das klassische mittelfristige Ziel das 3-jährige Kind bis zur Schulreife zu begleiten und zu fördern. Aber auch die nächste Beförderung oder die Vorbereitung auf den Marathon können hier drunter fallen.
Hier muss schon etwas genauer geplant werden, denn mit wachsender Zeitspanne kann es passieren, dass wir auf dem Weg die Motivation verlieren. Das kennen vermutlich viele, aber in diesem Zeitraum ist doch noch alles relativ überschaubar.

Langrfristige Ziele sind nun alle Ziele, die darüber hinaus gehen. Ich persönlich plane langfristig zum Beispiel meine Finanzen: Ich führe neben einem monatlichem und einem jährlichen Budget auch ein 5-Jahres-Budget. Ich habe eine Vorstellung davon, welche finanziellen Ziele ich in 10 Jahren erreicht haben möchte, wie meine Beziehung in 5 Jahren aussehen soll oder wie die weiterführende Schule aussehen soll, auf die wir unsere Tochter schicken (sie ist grade mal ein paar Wochen alt).

Aber da kommt doch immer was dazwischen!

Natürlich. Aber ich sehe das ganze ja auch nicht wie ein in Stein gemeißelter Plan. Genauso wie ich euch hier mal erklärt habe, dass sich meine Ziele verändert haben, so können sich auch meine Ziele im 5- oder 10-Jahres-Zeitraum ändern. Zum Beispiel erhöht sich mein Gehalt (TVÖD) immer mal wieder, genauso könnte es aber passieren, dass mein Freund oder ich arbeitslos werden oder – etwas das wir aktuell nicht im Blick haben – wir doch noch ein zweites Kind haben wollen. Aber das ist das schöne an den langfristigen Zielen: Ich kann sie verändern, habe aber Vorteile auf dem Weg bis hierher erhalten. Wenn ich z.B. sage, ich möchte in 10 Jahren 100.000€ für ein Haus gespart haben, dann kommt nach 3 Jahren das zweite Kind und das Auto geht kaputt, dann habe ich trotzdem vielleicht schon 30.000€ gespart, die ich für Kind und Auto zur Verfügung habe, und dann ist eben etwas weniger, was ich für das Haus zur Verfügung habe nach 10 Jahren. Oder aber innerhalb dieser 10 Jahre finden wir unser Traumhaus, dann ändert sich die Ansparphase in eine Abzahlphase um und statt 100.000€ anzusparen, möchte ich 40.000€ anzahlen und dann weitere 50.000€ (plus Zinsen) abbezahlt haben.

Das Leben passiert eben, während wir andere Pläne machen und erfolgreiche Menschen sind nicht die, die alles bis ins kleinste Detail planen und den Plan genau so durchziehen, sondern diejenigen, die flexibel auf das Leben reagieren können.

Aber wie bleibst du motiviert? 10 Jahre sind eine lange Zeit.

Ja, das ist so eine Sache. Ich kann mich erinnern, dass ich, als ich im 8. Monat schwanger war, einen Moment von Nestbautrieb hatte und alles andere über den Haufen geworfen habe. Oder als ich noch mit meinem Ex verheiratet, aber schon getrennt war, versucht ich, meine Schulden abzuzahlen und das schien einfach kein Ende zu nehmen und da kam es auch ein paar Mal vor, dass ich alles über den Haufen geworfen habe und einkaufen war. Das warf mich natürlich einige 100€ zurück in meinen Plänen, aber ich habe daraus was lernen können.
Denn als ich meine Schulden abzahlen wollte, hatte ich dieses Endziel vor Augen, nicht aber kleine Zwischenziele, die mich motivieren sollten. Deswegen habe ich mir angewöhnt, meine Langzeitziele in Schritte aufzuteilen, die dann in meine mittel- und kurzfristigen Ziele aufgenommen werden. Ja, ich gehe sogar so weit, dass ich mir wöchentliche oder tägliche Aufgaben stelle, die mich meinen Zielen näher bringen, wie z.B. meine monatlichen Spar-Challenges.

Ok, schön und gut, aber was bringt mir das?

Es fällt schwer, den Vorteil von etwas zu sehen, das so weit in der Zukunft liegt. Vor allem wenn doch die sofortige Belohnung direkt vor unserer Nase liegt („hmmm, Schokolade… Ich kann ja morgen mit der Ernährungsumstellung anfangen“).
Wir sollten aber immer eine entfernte Aussicht auf unser Ziel haben.
Wenn wir mit dem Auto eine längere Strecke fahren, dann schauen wir uns die Strecke vorher an, schalten das Navi an, planen evtentuell Pausen (wenn wir zu meinen Eltern fahren, planen wir genau 2 Pausen ein). Dadurch wissen wir, welchen Weg wir gehen bzw. fahren müssen, wo wir welche Richtung einschlagen müssen und wo wir eine kleine Belohnung für die erledigte Strecke erwarten können. Ich sage euch ehrlich: Ohne diese kleinen Zwischenziele von Pause zu Pause würde ich die Fahrt nicht machen – mit Baby schon dreimal nicht!
Und genau so funktionieren die langfristigen Ziele auch. Ich habe diesen Punkt, dieses Ziel, zu dem ich gelangen möchte. Was muss ich tun, um das zu erreichen? Wie lange wird es in etwa dauern und kann ich die Fahrtzeit reduzieren, indem ich eine andere Strecke fahre? Und wo mache ich mal Pause und belohne mich für das, was ich erreicht habe?
Ich finde es super, so zu arbeiten. Das gibt mir eine Richtung, in die es geht und mit jedem Schritt, den ich auf das große Ziel zumache, freue ich mich und werde motiviert.

Habt ihr langfristige Ziele? Und wenn ja, welche?

Daniela

Nettovermögen 01/2020

Ein ganz großes „Hallo“ an alle und willkommen zu meiner ersten Nettovermögen-Bilanz 2020.

Ihr erinnert euch, dass ich bis Ende des Jahres vorhabe, mein Nettovermögen von 3185€ auf 23.500€ zu erhöhen.

Im Dezember hatte ich keine Übersicht gepostet, sondern nur mein Nettovermögen in meinem Zielpost für 2020 genannt. Im Dezember war ich einfach noch voll im Baby-Alltag gefangen, da ging es nicht anders. Nun habe ich aber wieder eine Übersicht für euch (Stichtag 31.01.2020)!

ObjektVermögenswertSchuldenNettovermögen
Dacia Sandero8042
Rentenversicherung6164,26
Emergency2001,64
Family Fund2975,45
Aktien888,47
TOTAL12074,8980423989,82

Auto

Ich glaube, ich hatte letztens schon einmal erwähnt, dass ich das Auto nicht länger als Vermögenswert zähle, sondern nurnoch die Schulden kalkulieren. Und diese stehen aktuell bei 8042€. Ich zahle weiterhin monatlich etwa 180€ ab. Davon werden auch Zinsen gezahlt, die ich der Einfachheit halber mal bei 15€ angesetzt habe (ja, da bin ich faul und kalkuliere gerne mit einem Puffer). Deswegen werde ich jeden Monat 165€ pauschal von den Schulden abziehen (weil ich es nicht anderweitig einsehen kann).

Rentenversicherung

Der Wert meiner (privaten) Rentenversicherung liegt bei 6164,26€. Dieser Wert ändert sich nur einmal jährlich, nämlich im Dezember, wenn meine Beitragszahlungen mit Gewinnen und Überschüssen berechnet werden.

Emergency

Mein Notgroschen macht gerade das, was ein guter Notgroschen macht: Er liegt langweilig mit seinen 2001,84€ rum. Denn er wird solange nicht bespart, wie ich das Auto abzahle. Das sollte nach meiner Vorstellung spätestens im September der Fall sein und dann ändert sich hier auch wieder etwas.

Family Fund

Auf unserem Familienkonto wird aktuell für das Abzahlen des Autos gespart und deswegen wird sich hier denke ich in der nächsten Zeit auch am meisten tun. Monatliche Sparraten, die Gewinne aus meinem 600€-Projekt und aus meinen monatlichen Challenges fließen hier rein. Aber es sind auch immer wieder Abgänge drin, weil wir von diesem Konto z.B. ungeplante Anschaffungen für unsere Kleine machen (bzw. diesen Monat musste ich ca. 100€ Arztkosten vorstrecken und meinen Rückbildungskurs zahlen. Beides bekomme ich erst im Februar bzw. im März zurück). Solange die Familie in Bewegung ist, ist also auch dieses Konto in Bewegung.

Aktien

Hier hat sich am meisten getan. Zum einen haben sich meine ETF recht gut entwickelt, auch wenn der Corona-Virus die Kurse zuletzt hat sinken lassen (mit einem totalen Sturz am 31.1., nachdem der internationale Gesundheitsnotstand ausgerufen war…).
Zum anderen aber habe ich gerade wegen dem Corona-Virus auch nochmal einen ETF nachgekauft, sowie Einzelaktien ins Depot gepackt. So besteht mein Depot also nun aus 3 ETF’s und Anteilen an 2 Unternehmen.

Fazit

Da wir ein paar Besorgungen für unsere Kleine machen mussten und der Januar erfahrungsgemäß immer ein etwas teurer Monat ist, ist unser Nettovermögen jetzt nicht in dem Maße gestiegen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber immerhin haben wir knapp 700€ gewonnen und das ist zumindest die richtige Richtung.

Ich freue mich schon auf den nächsten Monat und bin gespannt, wie es sich weiterentwickeln wird.

2020 – eine Überblick über meine Spar-Challenges

Hallo meine Lieben,

in diesem Post habe ich euch ja schon erzählt, dass ich 2020 monatliche Sparchallenges unternehmen möchte. Nun sind wir ja schon mitten im Januar drin, der Vollständigkeit halber ist der aber hier noch drin.

Januar: Jolly-Savings-Challenge

Der Januar 2020 hat fünf Freitage. In der Jolly-Savings-Challenge geht es nun also darum, sich ein Wort herauszusuchen mit genau 5 Buchstaben. Die Sprache ist egal.
Ich habe mich für das Wort „Liebe“ entschieden.
Nun bin ich hingegangen und habe geschaut, an welcher Stelle im Alphabet diese Buchstaben erscheinen, also welchen Wert sie haben. Das sieht dann so aus:

L – 12
I – 9
E – 5
B – 2
E – 5

Nun gehe ich also freitags immer hin und überweise von meinem Alltagskonto den jeweiligen Betrag auf das entsprechende Konto, momentan also das Familienkonto, da ich dort den Betrag für das Abzahlen des Autos anspare. Am 3.1. habe ich also 12€ überwiesen, am 10.1. 9€ und so weiter. So komme ich am Ende vom Januar auf ein zusätzliches Ersparnis von 33€.
Der Januar ist übrigens die einizige Challenge, in der ich den gesparten Betrag voraussagen kann.

Februar: Tägliches Kleingeld sammeln

Die Februar-Challenge erklärt sich von selbst: Jeden Tag leere ich meinen Geldbeutel und schmeiße das gesamte Münzgeld in unser Sparglas. Da ich sehr viel mit Karte zahle und relativ wenig bar, wird sich das in einem Rahmen bewegen, der mich nicht arm macht, aber ich bin schon gespannt, was da zusammen kommt.

März: Wednesday Weather

Ich bin über irgendeinen Blog auf diese Challenge gestoßen, kann euch aber leider nicht mehr sagen, welcher das war.
Jedenfalls lassen wir uns bei dieser Challenge vom Wetter leiten. Denn wir schauen mittwochs auf unser Handy und sparen die für den Tag vorhergesagte Höchsttemperatur. Wenn es also am 4. März 10 Grad warm ist, sparen wir 10€, wenn es -10 Grad sind, dann aber eben auch 10€.
Ich hatte die Challenge für März gewählt, da ich hoffe, dasss es nicht zu heftige Temperaturen werden, in die eine oder die andere Richtung… Bei dem aktuellen Wetter von gerne mal +8 Grad, was für uns sehr ungewöhnlich ist (eigentlich haben wir so -20 Ende Januar/ Anfang Februar…) bin ich aber sehr gespannt, wie der März wird.

April: Runde Sache

Während im Februar das Kleingeld im Geldbeutel angespart wurde, wird jetzt das Konto bearbeitet. Jeden Tag (!) runde ich den Betrag von meinem Konto runter. Und zwar wie folgt:
Mo. – Do. wird auf die nächste Einser-Stelle gerundet
Fr. + Sa. wird auf die nächste Fünfer-Stelle gerundet
Und So. wird auf die nächste Zehner-Stelle gerundet

Das wird denke ich die erste wirklich heftige Challenge (je nachdem, wie sich der März entwickelt) und ich bin gespannt, wie ich mich schlagen werde.

Mai: 5-€-Challenge

Von der 5€-Challenge habt ihr vielleicht schon einmal gehört. Jeder 5€-Schein, der den Weg in euren Geldbeutel findet, wird in das Sparglas gepackt.
Da ich ja nicht viel Bargeld nutze, überlege ich, zusätzlich täglich auf mein Konto zu schauen und immer wenn ich dort eine Fünfer-Stelle sehe, diese zu überweisen. Das wäre denke ich in meinem Fall nur fair.

Juni: Schritte-Challenge

Das ist eine Challenge, auf die Freue ich mich richtig. Und zwar laufe ich gerne und viel. Momentan komme ich locker auf 10.000+ Schritte am Tag, denn unsere Kleine Maus entspannt herrlich in der Trage beim Spazieren. Und mir tut es ja auch gut!
Ich denke zwar nicht, dass ich im Juni, wenn ich wieder arbeite, täglich 10.000 Schritte laufen werde, aber ich werde dann das wöchentliche Mittel nehmen und den entsprechenden Wert gerundet ansparen. Je 1.000 Schritte spare ich dabei einen Euro, also bei 6821 Schritten in einer Woche werden 6,82€ gespart. Ich werde versuchen, immer die 10.000 Schritte zu knacken, aber wir werden sehen (und unter uns: je weniger Zeit ich habe zum Laufen, desto weniger Zeit habe ich auch im in mein Lieblingscafé zu gehen und dort einen Kaffee zu trinken – denn das ist eine unserer Lieblingsstrecken zurzeit).

Juli: „Verkauf dein Zeug“ – Challenge

Im Juli habe ich mir vorgenommen, durch alle Sachen mal durchzugehen. Bücher, Klamotten, Babysachen und gnadenlos auszumisten. Ich bin gespannt, was dann dort zusammenkommt. Ich denke, es wird mir eh am schwierigsten fallen, so lange zu warten, denn meistens bin ich gerne recht flott mit sowas.

August: Handy Akku Challenge

Auch eine Challenge, die ich im Internet gefunden hatte. Und zwar geht es hier im meine Handynutzung.
Jeden Abend, ich denke an 20Uhr, es könnte aber auch noch eine andere Uhrzeit werden, werde ich den Akku meines Handys checken und die Differenz zu den morgendlichen 100% (ich lade mein Handy abends) überweisen.
Zeigt mein Handyakku am 6. August um 20 Uhr also einen Akkustand von 29% an, dann habe ich 71% verbaucht und überweise mir 7,10€. Vielleicht ist das dann auch eine Möglichkeit, meine doch leider momentan zumindest sehr exxessive Handynutzung ein wenig einzudämmen.

September: Goldener Herbst

Im September und Oktober kommen wir zu weiteren Wetter-Challenges, auf die ich entsprechend überhaupt keinen Einfluss nehmen kann.
Für den September habe ich mir überlegt, dass ich die Sonnentage zählen werde. Für jeden Tag, der mir am Vorabend mit einen Sonnen-Icon im Handy angezeigt wird, spare ich 1€.
Ich bin gespannt, ob uns 2020 ein eher sonniger oder ein eher trüber September erwartet.

Oktober: Regentage

Genau das Gegenteil vom September werde ich im Oktober machen: Statt der Sonnentage konzentriere ich mich auf die Regentage. Aber statt nur die Regentage zu zählen, kommt es mir hier auf die Niederschlagsmenge des jeweiligen Tages an. Für jeden mm, der an dem jeweiligen Tag fällt, werde ich 0,50€ ansparen. Mal sehen, wie nass der Oktober wird und was dann am Ende zusammen kommt.

November: Alles Gold was glänzt?

Im November kommt wieder eine Bargeldchallenge und da wir kurz vor Weihnachten haben, möchte ich es ein wenig langsamer angehen lassen. Deswegen wird jegliches Goldgeld, das sich in meinem Geldbeutel sammelt, im Geldglas gespart.

Dezember: Christmas Song Challenge

War es im November etwas ruhiger, will ich den Dezember dann voll in den Endpsurt gehen. Und zwar suche ich mir 5 Weihnachtsklassiker heraus und spare dann 1€. Und zwar jedes Mal, wenn dieser gespielt wird. Folgende Songs habe ich mir ausgesucht:

Last Christmas
Wonderful Dream
Do they know it’s Christmas
All I want for Christmas
Weihnachtsbäckerei

Sollten sich die Kinder im Kindergarten dann entscheiden, immer Weihnachtsbäckerei hören zu wollen, habe ich ein Problem. Aber für diesen speziellen Fall beschränke ich meinen Sparbetrag auf 5€.

Habt ihr Lust, dabei mitzumachen? Oder habt ihr euch 2020 finanziell anders aufgestellt?

Liebe Grüße,
Daniela

Was ich 2020 finanziell erreichen möchte

Hallo ihr Lieben,

das Jahr 2019 hat sich vor 2 Wochen von uns verabschiedet und hat uns in die Goldenen Zwanziger entlassen.

2019 habe ich ziemlich viel erreicht, was ich mir nicht hätte erträumen können. Schon im November 2018 hatte ich meine Schulden abgezahlt, 2019 konnte ich dann finanziell stabil werden und so zuerst im Mai meine Scheidung schuldenfrei zuende bringen und Ende November ohne Kredit umziehen. Zwar musste ich einen Autokredit aufnehmen, das war aber zu verkraften. Und nicht zu vergessen ist auch noch unsere Tochter im letzten Jahr gezeugt und geboren worden.

Durch die Schwangerschaft verlor ich die Aussicht auf meine Beförderung und schließlich auch meinen ganzen Job (Vertragsende war der 1.1.2020). Ich war der festen Überzeugung, dass ich arbeitslos (aber immerhin im Elterngeldbezug) ins neue Jahr starten würde, aber ich bekam im September schon ein neues Jobangebot, dass mir in einiger Zeit auch mehr Möglichkeiten eröffnen wird als es das alte hätte können. Jedenfalls war es bis dahin ein ziemliches auf und ab.

2020 soll daher erstmal etwas ruhiger werden. Schon während ich diesen Satz geschrieben habe, wurde mir klar, dass das ein recht mutiger, wenn nicht realitätsentfremdeter Vorsatz ist. Immerhin gehe ich im März wieder arbeiten, unsere Maus ist bis dahin grade mal 4 Monate alt. Das alles unter einen Hut zu bekommen, wo doch das erste Jahr an sich auch anstrengend genug sein soll, wird eine interessante Herausforderung.

Trotzdem habe ich mir für 2020 auch finanzielle Ziele. Bzw. habe ich mir ein Ziel gesetzt und mir einen Plan gemacht, dieses zu erreichen:

Mein Ziel für 2020 ist ein Nettovermögen von 23.500€. Aktuell stehe ich bei 3185€.

Wer schon länger hier mitliest wird bemerken, dass mein Nettovermögen drastisch geschrumpft ist, nämlich um 10.000€. Das liegt aber schlicht daran, dass ich den Wert unseres Autos nicht länger als Vermögenswert zähle. Es ist einfach keine Wertanlage, auf die wir immer wieder zurückgreifen können, außerdem finde ich den tatsächlichen Wert wegen des schwankenden Marktes und dem stetigen Verfall schwierig zu schätzen. Deswegen ist das Geld aus der Kalkulation rausgeflogen. Außerdem sind wir umgezogen und ich habe die neuen Möbel vom Sparkonto bezahlt.

Die 23.000€ sollen sich wie folgt aufteilen:

  • Auch wenn das Auto kein Vermögenswert ist, so sind doch Schulden drauf (ca. 8500€). Diese sollen 2020 komplett abgelöst werden.
  • Unsere Spartkonten sollen jeweils 50% des jeweiligen Endziels halten. Für unseren Notgroschen bedeutet das 5400€, für das Familienkonto 2700€.
  • Wir wollen uns 2021 ein Dachzelt fürs Auto kaufen, das müsste aber Ende diesen Jahres bestellt und angezahlt werden, dafür sparen wir 3500€ aufs Familienkonto.

Ich gestehe, meine Kreativität wird wohl 2020 ganz schön gefordert werden. Aber ich habe mir einen Plan gemacht, den ich über das Jahr verfolgen werde. Und die Eckpunkte stelle ich euch heute vor:

  • Ab März gehe ich wieder arbeiten. Zwar spare ich natürlich auch einen gewissen Satz vom Elterngeld, das ich im Januar und Februar beziehe, aber dann wird natürlich mehr gespart (auch wenn ich natürlich von meinem Gehalt auch die Kinderbetreuung zahlen muss).
  • Die 600€-Challenge wird wieder belebt. Mit der Geburt unserer Tochter habe ich da ganze ja deutlich schleifen lassen und nun starte ich ganz neu. Runde 1 ist also noch ganz frisch.
  • Sonntags wird wieder das Konto abgerundet und das Kleingeld aus dem Geldbeutel ins Sparglas geworfen.
  • Jeden Monat gibt es einen Sparchallenge. Im Januar lautet diese die „Jolly-Savings-Challenge“. Das bedeutet, dass ich mir ein Wort mit 5 Buchstaben aussuche, in meinem Fall habe ich das Wort „Liebe“ gewählt. Jeden Freitag (im Januar sind es nämlich 5) überweise ich den Wert des jeweiligen Buchstaben (A=1, B=2, C=3 usw.) auf mein/unser Sparkonto. Die anderen Challenges erkläre ich euch im nächsten Post (mit einem Baby muss ich die Zeit nutzen, wie sie kommt!)

Ich freue mich richtig drauf und bin gespannt, wie schnell ich unsere finanziellen Ziele verwirlichen kann.

Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gekommen. Habt ihr eigentlich auch Vorsätze gefasst, seien sie nun finanziell oder in einem anderen Bezug?

Daniela

Neustart

Hallo meine Lieben,

nachdem es hier ja wegen unseres Nachwuchses und dem Umzug jetzt einige Zeit still war, möchte ich mich heute kurz zurück melden und euch auf den aktuellen Stand bringen. Also legen wir los:

  • Unsere kleine Maus kam am 1.11. zur Welt. Wir hatten alle keinen ganz so einfachen Start, mittlerweile geht es uns aber allen wieder gut. Mehr dazu würde ich euch mal in einem kleinen Geburtsbericht in den nächsten Tagen erzählen.
  • Der Umzug ging etappenweise von statten. Insgesamt war es aber sehr ruhig, was auch nötig war mit einem Neugeborenen. Wir leben zwar grade immer noch auf einer Art Baustelle, aber so langsam wirds!
  • Finanziell hat der Umzug doch ganz schön reingehauen und wird uns auch noch etwas kosten. Aber da wir uns nach und nach kümmern, ist alles recht gut planbar.
  • Die Runde 4 des 600€-Projektes habe ich abgebrochen. Es war ein ständiges Hin-und-Her und irgendwann habe ich den Überblick verloren.
  • Im November und Dezember habe ich unser Budget über den Haufen geworfen. Ich hatte keinen Nerv mich mit den Finanzen auseinanderzusetzen und ahbe nur
  • grob den Überblick behalten, dass wir nicht über unsere Verhältnisse leben.

Nun ein kurzer Ausblick auf die nächste Zeit:

  • Mit dem 1.12. habe ich die Runde 4 des 600€-Projektes wieder neu aufgegeriffen. Ich habe bei 0 gestartet und werde schauen, was ich bis zum 31.12. zusammen bekomme – im Januar startet dass Runde 1 in 2020.
  • Momentan stecke ich in dem „Ziele-und-Planungs-Modus“. Das Jahr neigt sich dem Ende und ich treffe die letzten Vorbereitungen, damit 2020 wieder voll durchgestartet wird. Ich freue mich schon darauf, meine Planung mit euch zu teilen.
  • Obwohl ich dachte, dass ich nach Geburt viel lesen werde, habe ich mich was das angeht sehr getäuscht. So langsam komme ich aber wieder etwas mehr dazu (auch, weil ich mir die Zeit nehme) und ich freue mich, euch wieder ein paar Bücher vorzustellen.

Das war es für heute auch schon. Um euch kurz meine Umstände zu erklären: Während ich diesen kurzen Post geschrieben habe, habe ich zwischenzeitlich unsere Maus durch die Wohnung getragen, gestillt und in den Schlaf gesungen. Dazwischen habe ich noch gegessen, hier getippt und habe die Chance genutzt mal in Ruhe aufs Klo zu gehen. Ja, das Leben mit einem Neugeborenen ist nicht intellektuell anspruchsvoll, aber definitiv anstrengend.

Insofern wünsche ich euch eine schöne Woche,

Daniela

Was kostet ein Baby?

Februar 2019. Meine Tage bleiben aus. Zwei Schwangerschaftstests und einen Frauenarztbesuch später besteht Gewissheit: Im Oktober (bzw ließ sich die Maus Zeit bis November) werden wir zu dritt sein. Und ich ab Januar arbeitslos…

Ich bin noch nicht einmal fertig von meinem Ex geschieden und mit meinem Freund bin ich auch nichtmal ein Jahr zusammen. Finanziell habe ich mich gerade erst freigestrampelt (dank meiner Ehe und der Scheidung hatte ich einen Sack voll Schulden).

Insgesamt gibt es bestimmt bessere Situationen, schwanger zu werden, aber bestimmt auch schlechtere. Zum Glück hat sich mein Freund auch direkt gefreut und uns war klar: Wir schaffen das.

Als wir uns aber im Internet schlau gemacht haben, was wir für die Erstausstattung benötigen und was das kosten würde, mischte sich zur Vorfreude blanke Panik.
Die Zahlen, mit denen dort jongliert wird, sind der Wahnsinn. Meistens haben wir Beträge von 3000 – 5000€ gefunden, aber in einem Forum bin ich auch mal über den Betrag von 8.000€ gestoßen. Das konnten und wollten wir auf keinen Fall für ein Kind ausgeben, das in 4 Wochen aus den Klamotten und in spätestens einem Jahr aus dem Bett, der Trage und dem Kinderwagen rausgewachsen sein würde.

Wir sind also aktiv geworden. Ich muss gestehen, die Möglichkeiten, die wir hatten, haben bestimmt nicht alle werdenden Eltern, aber vielleicht inspirieren sie euch.

Zur Ausgangssituation: Ich bin Erzieherin und habe deswegen engen Kontakt mit Eltern, deren Kinder teilweise unter einem Jahr alt sind. Mein Freund hat 2 Brüder, die selbst schon Kinder haben (seine Nichte ist z.B. im April 1 Jahr alt geworden), die beste Freudin seiner Mutter war Tagesmutter und hat selbst schon Enkel und Co. So kamen wir über Vitamin B an ganz viele Sachen heran, den Rest haben wir uns Secondhand im Sozialkaufhaus, bei Mamikreisel und Kinderbörsen ergattert. Generell sind wir aber auch gut mit dem Motto gefahren: Das Kind braucht nicht viel. Teilweise haben wir nämlich ganz viel „Schnickschnak“ in den Listen gelesen und da wir selbst auch ohne so viel Zeug großgeworden sind, wird unser Kleines das auch schaffen.

Jetzt haben wir natürlich alles (außer Spielzeug, das schaffe ich mir erst nach und nach an bzw. lasse es uns zu Weihnachten schenken) und um mal zu zeigen, dass es auch günstiger geht, mache ich euch mal eine grobe Aufstellung:

  • Kinderwagen mit 2 Aufsätzen (Baby & Kleinkind): 100€
  • Babybay mit Nestchen, Matratze und Bezug: 70€
  • MaxiCosy: 70€
  • Kinderkleidung Gr. 50 – 92 inkl Socken und Mützen: maximal 100€ (ich hatte nicht alles von Anfang an aufgeschrieben, deswegen nur ein Schätzbetrag)
  • Babypflege (Windeln, Pflegeset, Heilwolle, Creme etc): 50€
  • Umstandsmode: 20€
  • Einen Kofferraumumbau, den mein Freund für den Kinderwagen gebaut hat: 60€ Materialkosten
  • erstes Spielzeug (Klötze & Spielbogen, dazu eine Babywippe): 20€
  • Wöchnerinnenvorlagen: 10€
  • sonstiges (Wickeltasche, Stillutensilien): 50€

Macht einen Gesamtbetrag von 550€ und das reicht erstmal. Natürlich werden wir in den ersten Wochen nochmal Windeln, Spielzeug und Co kaufen.

Kein Wickeltisch? – Nein, zumindest erstmal nicht. Zum einen haben wir ohnehin keinen Platz, zum anderen habe ich selten Menschen auf einem Wickeltisch wickeln gesehen – außer im Kindergarten. Aber meine Freundinnen und Bekannten, die schon Kinder haben, wickeln dort, wo es eben grade geht (Bett, Sofa, Boden…).
Auch wenn die erste Saison, die unser Zwerg mehr oder weniger bewusst wahrnimmt, der Winter sein wird (der hier seeeeehr kalt werden kann), haben wir auf eine Wärmelampe oder einen Heizstrahler verzichtet, die Wohnung ist ja eh geheizt.

Das ist also unsere Aufstellung für die Erstausstattung. Ich wollte für die erste Zeit mit Baby regelmäßige Aufstellungen machen, was uns der Wurm kostet, denn da grassieren ja auch die lustigsten Zahlen im Internet (3000€ im ersten Jahr – ohne Erstausstattung – war so eine markante Zahl, über die ich öfter gestolpert bin). Da würde ich zu gerne mal Buch führen und schauen, was es mit der Zahl auf sich hat (Spoiler: ich arbeite wieder ab März, da kommen also Betreuungskosten auf uns zu – die werden aber in der Statstik von 3000€ auch nicht beachtet).

An die Eltern hier: Was habt ihr für euren Sonnenschein ausgegeben?

Liebe Grüße,

Daniela

Mein Nettovermögen 10/19

Idealerweise geht ein Nettovermögen immer bergauf. Aber wenn mal größere Ausgaben anstehen, sich die Lebensverhältnisse wieder ändern oder der Aktienmarkt mal einknickt, dann kann das Nettovermögen auch mal kleiner werden. Und genau das ist diesen Monat bei mir passiert.

ObjektVermögenswertSchuldenNettovermögen
Dacia Duster100008850
Allianz RV6235,01

Bar ING2000

Sparkonten2412,85

Aktien500

TOTAL21147,86885012297,86

Wie konnte das passieren?

  • Wir sind umgezogen
    Das ist eigentlich auch der Hauptgrund. Denn obwohl die Küche nur 150€ gekostet hat, haben die neuen Geräte fast 1200€ gekostet, das Bett musste auch neu angeschafft werden und überhaupt kostet der Transport von allem ja auch ein bisschen Geld. Das ist auf jeden Fall der Hauptgrund, wieso das Nettovermögen geschrumpft ist (und vermutlich wird es noch ein bisschen mehr schrumpfen).
  • Miete & Kaution
    Gehört zwar auch zum Umzug, ich möchte es aber getrennt nochmal nennen. Da der Umzug plötzlich kam, konnten wir die Kaution nicht ansparen sondern haben sie vom Notgroschen genommen (wie übrigens auch das restliche Geld für den Umzug). Die Miete ist auch teurer und zudem mussten wir im November für beide Wohnungen Miete bezahlen, weil die neue Wohnung sehr begehrt war und wir sie unbedingt haben wollte.
  • Der Rest fürs Baby wurde angeschafft
    Und das Baby hat auch ein bisschen Geld für sich beansprucht (man hat halt doch nicht alles direkt da^^)

Jetzt könnte ich mir die Haare raufen und schimpfen, dass es so gekommen ist. Aber so ist das Leben und Ärger bringt jetzt auch nichts. Ich nehme diese Energie lieber und schaue, dass unser Nettovermögen schnell wieder dort ist, wo es im September war… und noch viel besser!

Was hat euch das letzte Mal richtig Geld gekostet?

Liebe Grüße,

Daniela

Review: Der reichste Mann von Babylon

affilliate Link

Manchmal sind es die kleinen Bücher, die die Dinge schnell auf den Punkt bringen. Und manchmal sind es nicht die trockenen Sachbücher, die die besten Erkenntnisse offenbaren.

So ging es mir mit dem Buch „Der reichste Mann von Babylon“. Ein kleines Buch mit nur knapp 200 Seiten, was soll da schon groß drinstehen? Und hinterher war ich mir sicher: Das ist ein tolles Einsteigerbuch für Menschen, die gerade damit beginnen, sich mit Finanzen zu befassen.

Zum Hintergrund

Babylon existierte vermutlich zwischen 1800 v. Chr. bis 100 n. Chr. und war zumindest die größte Stadt, die zu dieser Zeit bekannt war. Viele Berichte nennen Babylon auch als sehr reiche, wenn nicht die reiche Stadt, die es jemals gegeben hat. Selbst die Bibel kennt Babylon (Babel), und die Tatsache, dass es in Babylon drunter und drüber geht und Babylon als Inbegriff der Dekadenz und Gottesabgewandtheit beschrieben wird, lässt auch auf einen gewissen Reichtum schließen.

Zur Geschichte

In „Der reichste Mann von Babylon“ geht es anfangs tatsächlich um den reichsten Mann, der in Babylon lebte, und der von weniger erfolgreichen Bürgern nach seinem Geheimnis gefragt wird. Später erzählen die Geschichten von anderen Bürgern und Besuchern Babylons und jede Geschichte hat eine eigene finanzielle Botschaft, oder wiederholt eine vorangegangene. Das macht das Buch eben so wertvoll und einfach zu verstehen.

Meine Erkenntnisse.

Nun möchte ich mit euch die Punkte teilen, die ich aus dem Buch herausgezogen habe. Aber das soll kein Ersatz zum selbst lesen sein. Vielmehr ein Neugierigmachen!

  1. Reichtum erkauft kein Glück, aber viele Annehmlichkeiten.
  2. Arbeite hart (liebe die Arbeit) und spare mind. 10%
  3. Lebe von weniger, als du verdienst.
  4. Kontrolliere deine Ausgaben (→ Budget)
  5. Unterscheide notwendige Ausgaben von Wünschen.
  6. Investiere gewinnbringend und nutze den Zinseszins.
  7. Schütze dein Geld (EF, Versicherungen…)
  8. Suche nach passivem Einkommen (Aktien, Immobilien…)
  9. Verbessere deine Verdienstmöglichkeiten (Weiterbildung, Mehrarbeit…)
  10. Glück hat nur, wer die Gelegenheit ergreift und nicht zaudert.
  11. Wer tatkräftig ist, dem offenbaren sich mehr Gelegenheiten.
  12. Prüfe Investitionen gut, bevor du sie eingehst.
  13. Greife auf das Wissen derer zu, die dort sind, wo du hin willst.
  14. Wo ein Wille, da ein Weg.
  15. Aufteilung des Geldes: 10% Sparen, 70% Leben, 20% Schulden
  16. Nutze dein Geld, um Gutes zu tun.

Wie gesagt, das Buch behandelt die Basics und eigenet sich besonders für die Menschen, die sich noch nicht viel mit dem Thema Geld beschäftigt haben, aber grundsätzlich willig sind, in das Thema einzusteigen und die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen.

Am meisten hat mir an dem Buch die einfache Sprache und die Einbettung in eine historische Geschichte gefallen. So ist es einfach gewesen, das Buch zu lesen und zu verstehen (da viele Beispiele).

Ganz persönlich gefallen mir die Geschichten über Fleiß am meisten. Die Arbeit zu lieben, voll in ihr aufzugehen und durch das eigene Arbeiten Gelegenheiten offenbart zu bekommen ist ein Thema, das mich sehr inspiriert. Dass wir es selbst in der Hand haben, im Leben vorwärts zu kommen, anstatt dass uns die Dinge nur passieren.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Was habt ihr daraus gelernt?
Oder wenn ihr es noch nicht gelesen habt: Was erhofft ihr euch von dem Buch?

Liebe Grüße,

Daniela

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